22

Mai

SEO-Kampagne 2016

Internetagentur aus Bad Saulgau zeigt Redesign

  • Suchmaschinenoptimierung wird Hauptgeschäftszweig
  • Neue Online-Kampagne soll SEO einfach darstellen

Bad Saulgau, 22. Mai 2016 – Sie stehen mit Ihrer Webseite in der Wüste? Wir helfen Ihnen gefunden zu werden! Mit diesem neuen Slogan legt sich die Agentur aus Oberschwaben neue Ziele. Die Kampagne soll in zwei Sätzen zeigen, was hinter SEO steckt und das die Firma Splashpixel das „in der Wüste stehen“ Problem beseitigen kann.

„Eine unangenehme Vorstellung, ohne Mittel und Möglichkeiten allein in der Wüste zu stehen. Projezieren wir das Ganze auf Ihre Internetseite, was tun wenn Sie nicht gefunden werden? Im schlimmsten Fall droht das Austrocknen Ihrer Onlinepräsenz. Damit es nicht soweit kommt, helfen wir Ihnen genau an dieser Stelle weiter“, erläutert Kaatz weiter. „Wir optimieren und konzipieren das richtige Rezept für Ihre Internetseite, dabei ist zu beachten: der Einstieg in die digitale Welt ist für über 90% der Benutzer die Suchmaschine. Ein Großteil besucht nur die Ergebnisse, welche auf der ersten Seite aufgelistet werden. Genau das ist unser Ziel!“

Eine gute Platzierung in Suchmaschinen sichert Ihrem Unternehmen eine größere Reichweite und hilft Ihnen somit mehr potentielle Kunden zu erreichen. Vor allem im Internet herrscht ein hoher Konkurrenzdruck, die Zahl der Mitbewerber kann durch gezieltes Suchmaschinenmarketing eingedämmt werden. Splashpixel bietet Ihnen professionell geplante Suchmaschinenoptimierung, welche die Usability Ihrer Seite verbessert, ihre Besucherzahlen steigen lässt und Sie mit einem kleinen Werbebudget zu größtmöglichen Erfolg bringt.

Eine gute Platzierung in Suchmaschinen sichert Ihrem Unternehmen eine größere Reichweite und hilft Ihnen somit mehr potentielle Kunden zu erreichen. Vor allem im Internet herrscht ein hoher Konkurrenzdruck, die Zahl der Mitbewerber kann durch gezieltes Suchmaschinenmarketing eingedämmt werden. Splashpixel bietet Ihnen professionell geplante Suchmaschinenoptimierung, welche die Usability Ihrer Seite verbessert, ihre Besucherzahlen steigen lässt und Sie mit einem kleinen Werbebudget zu größtmöglichen Erfolg bringt.

Wie aus dem neuen Leistungsprofil der Agentur zu entnehmen ist, gliedern sie die Themen unter dem Begriff Online-Marketing ein. Es werden dazu folgende Leistungen angeboten:

  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
    Die Agentur arbeitet nach einem selbstentwickelten SEO-Prozess. 1. Analyse & Definition (Keywords, Ranking, Wettbewerb), 2. Strategie & Umsetzung (Zeitplan, Off- & Onpage Optimierung), 3. Auswertung (Monitoring, Reports, Konkurrenz).
  • Suchmaschinenwerbung (SEM)
    Die Suchmaschinenwerbung oder auch Search Engine Advertising (SEA) beinhaltet verschiedene Möglichkeiten der Anzeigenschaltung in Suchmaschinen.
  • Social Media Marketing (SSM)
    Diese Art ist vor allem im Endkundengeschäft nicht mehr wegzudenken. Allein Facebook hat über 1 Milliarden Mitglieder. All diese Plattformen werden von potentiellen Kunden frequentiert und genau diese gilt es zu binden und zu betreuen.
  • E-Mail Marketing
    Das E-Mail-Marketing umfasst Maßnahmen welche zur Kundenkommunikation und zur Kundenbindung dienen. Eine der beliebtesten Maßnahmen ist der Newsletter.

Die Agentur möchte mit der Kampagne neue Firmenfelder erreichen, werden Sie durch Splashpixel digital sichtbar und stehen nicht weiter in der Wüste mit Ihrem Internetauftritt!

Ein kostenloses Beratungsgespräch kann über die Hotline 07583 81695-44 oder per E-Mail an info@splashpixel.de angefragt werden.

Pressekontakt:
Splashpixel GbR
Telefon: 07583 81695-44
Fax 07583 81695-43
E-Mail: info@splashpixel.de
Web: www.splashpixel.de

Presseinformation 5/2016 - Neue Kampagne für Suchmaschinenoptimierung

Pressemitteilung als PDF anzeigen

14

Mai

Was ist SEO?

Wir erhalten immer mehr Fragen zum Thema Suchmaschinenoptimierung, den Randbedingungen und zur Komplexität dieses Themas. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden jede Woche einen kleinen Teil dieses großen Universums zu betrachten. Beginnen wir mit einem allgemeinen Teil, der die Fragen beantworten soll: „Was ist dieses SEO und wozu brauche ich es?“.

SEO steht für Search Engine Optimization und bedeutet ins Deutsche übersetzt Suchmaschinen-Optimierung. SEO hat sich in den letzten Jahren zu einem sehr wichtigen Bereich im Online-Marketing entwickelt. Die Zeiten in denen allein eine korrekte technische Umsetzung und die Optimierung der Inhalte ausgereicht haben, um im Web besser gefunden zu werden, sind vorbei. Vielmehr gilt es heutzutage Konzepte und Strategien zu erarbeiten, die gezielt ansetzen um in den Ergebnislisten der Suchmaschinen nach vorn zu rutschen. Das soll nicht bedeuten, dass die Optimierung der Technik und die Aufbereitung des Inhalts vernachlässigt werden können. Beide Bereiche gehören nach wie vor zu jeder guten Suchmaschinenoptimierung dazu, und nehmen immer noch einen riesigen Teil bei der Bewertung ein. Die Kombination aus Technik, Konzept und Strategie macht den Erfolg einer SEO-Kampagne aus.

Beginnen wir am Anfang und betrachten Begriffe wie Keywords, Onpage,Offpage und Ranking.

Diverse Studien belegen, dass die Nummer 1 der Onlineanwendungen die Suche ist. Sie kommt noch weit vor E-Mails und sozialen Netzwerken. Doch was steckt hinter dem Suchschlitz den wir von den Startseiten der Suchmaschinenanbieter oder der Browseroberflächen kennen? Jede Suche beginnt mit einer Suchanfrage, ein sogenanntes Querry, die Suchanfrage besteht aus einem oder mehreren Begriffen, diese werden Keywords genannt. Wird die Suchanfrage abgeschickt wird ein Inhaltsverzeichnis, der sogenannte Index, durchsucht. Den Index kann man sich als eine riesige Sammlung von Dokumenten und Webseiten zu den jeweiligen Keywords vorstellen. Ein Suchmaschinen-Algorithmus bildet anhand der Keywords eine Rangfolge, das sogenannte Ranking, und gibt eine Liste mit den Ergebnissen aus, welche als Search Engine ResultPage (SERP) bezeichnet wird.

Doch wo liegt nun das Problem, was macht Suchmaschinen-Optimierung so komplex? Die Komplexität kommt schlicht und ergreifend daher, dass niemand genau weiß wie die Algorithmen der Suchmaschinenhersteller aussehen, denn der genaue Aufbau und die Funktionsweise werden von Google und Co. streng gehütet. Wie soll man nun etwas optimieren, dessen Funktionsweise man nicht kennt? An dieser Stelle spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Es wird eine saubere und gründliche Recherche benötigt, aus der ein Konzept und eine durchdachte Strategie entsteht. Im Anschluss daran benötigt man Zeit, Fleiß und eine Menge Erfahrung über Webtechniken, Suchmaschinen und Inhalte. Die vielen Faktoren, welche das Ranking beeinflussen, lassen sich in zwei Gruppen aufteilen. Die Onpage-Faktoren beinhalten alle Maßnahmen, die man mit der Webseite beeinflussen kann. Dazu gehören u.a. der Seitentitel, die Platzierung der Keywords und der Aufbau der URLs. Als Offpage-Faktoren werden die Faktoren bezeichnet, die nicht direkt mit der Webseite und Ihrem Aufbau in Verbindung stehen. Das sind beispielsweise Verweise von anderen Webseiten auf die eigene Webseite (Backlinks). Umso mehr Backlinks eine Webseite aufweist desto wertvoller ist Sie für Suchmaschinen, da diese davon aus gehen, dass diese Webseite interessant sein muss, weil viele andere Seiten darauf verweisen. Die Anzahl an SEO-Dienstleistern ist riesig, wir wollen die verschiedenen Dienstleistungen in drei Bereiche aufteilen um so einen besseren überblick zu erlangen.

Bereich 1: Das Consulting

Es gibt eine Vielzahl an Onlinediensten und Agenturen die eine reine Beratung durchführen. Diese prüfen Ihre Webseite und Ihren Online-Marketingmix und händigen Ihnen einen Bericht aus, welcher zeigt welche Punkte gut und welche Punkte schlecht umgesetzt sind. Heute wird eine Großzahl dieser Reports automatisch von Online-Systemen erzeugt. Diese prüfen ob es doppelte Inhalte gibt, wie viele Webseiten auf Ihre Webseiten verweisen (Backlinks) und ob Ihre Webseite gewissen technischen Standards entspricht. Im Optimalfall erhalten Sie am Ende einen Bericht der folgende Punkte beinhaltet:

  •   IST-Analyse
  •   Zieldefinition
  •   Anweisungen zum Umsetzen der Zieldefinition (Techniken, Mittel, Software)
  •   Keyword-Analyse bzw. Keyword-Recherche
Splashpixel Ingo Munz
Ingo Munz ist Projektmanager bei Splashpixel und kümmert sich um das Online-Marketing.

Bereich 2: Die Technik

Technisch korrekt umgesetzte Webseiten haben einen großen Einfluss auf das Suchmaschinenranking. Hier spielen Faktoren wie Geschwindigkeit, das Einhalten von Webstandards, sowie eine saubere Programmierung, eine wichtige Rolle. Es fallen aber auch Aufgaben wie das erstellen von Landingpages oder das Einrichten von Tracking-Systemen zur Besucheranalyse in diesen Bereich. Die Ausgabe wird meist von erfahrenen Webentwicklern erledigt, die sich mit Techniken wie HTML5, CSS, mySQL und JavaScript gut auskennen. Dier ersten beiden Bereiche gehören weitestgehend zusammen und werden von den meisten Internetagenturen, Webagenturen oder Onlineagenturen im Paket angeboten.

Bereich 3: Die Inhalte

Zu einer guten SEO-Strategie und den zugehörigen Leistungen gehört nicht nur eine saubere Analyse und technisches Knowhow. Ein Baustein der oft vernachlässigt wird, ist die Optimierung der Inhalte. Das Erstellen von optimierten Texten, Bildern und Videos ist genauso wichtig, wie der kontinuierliche Linkaufbau. Es reicht nicht aus eine Webseite einmalig aufwendig zu optimieren und danach nicht weiter in diesen Bereich zu investieren. Wer gute Suchergebnisse erzielen möchte, muss regelmäßig qualitativ hochwertige Inhalte liefern. Dies geschieht in Form von Pressemitteilungen auf diversen Portalen, Social Media Postings und Berichterstattungen auf Branchenportalen. Keiner dieser drei Bereiche sollte vernachlässigt werden. Sofern Sie auf der Suche nach maßgeschneiderten Strategien für Ihre Marke sind bietet sich eine Full-Service-Agentur an, welche sich um das Consulting, die Technik und das Aufbereiten der Inhalte kümmert und Ihnen als Single Point of Contact zur Verfügung steht.

27

Apr

IAI-Zertifikat SEO & SMM – Basic Level

Wir haben uns vom  Reutlinger Institut für Angewandte Informatik (IAI), im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und des Social-Media-Marketing (SMM), zertifizieren lassen.

In einem so umfangreichen und schnelllebigen Themenfeld wie SEO/SMM gilt es sich permanent weiter zu entwickeln, sich zu schulen  und nachweislich prüfen zu lassen und das erlernte Wissen als eigene SEO-Leistungen in Kundenprojekten zu verarbeiten.

Das Zertifikat und der damit verbunden Kurs behandelten die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung. Neben Themen wie der Sichtbarkeit im Internet, dem Aufbau von Backlinks und Linkpyramiden wurden auch der Bereich Social-Media-Marketing behandelt. Dort ging es vor allem um die Idee hinter SMM und um wichtige Plattformen wie beispielsweise Facebook, Google+, Twitter, LinkedIn und Xing.

In dem Selbst-Test, der zum Ende des Kurses durchgeführt wurde, konnte unser SEO-Experte Ingo Munz 119 von 120  möglichen Punkten erreichen und erhielt dafür das IAI-Zertifikat SEO & SMM – Basic Level.

 IAI-Zertifikat SEO & SMM - Basic Level

In den nächsten Wochen und Monaten stehen für Splashpixel noch einige weitere Zertifizierungen an. Neben dem Anschlusszertifikat „SEO & SEM – Advanced Level“ lassen wir uns auch noch als Google Partner im Bereich AdWords und Videowerbung zertifizieren.

27

Aug

Local SEO: So wird euer Laden gefunden!

Local SEO erhält eine immer größere Bedeutung im Onlinemarketing. Worauf man achten solltet, damit der Laden auch von möglichen Kunden gefunden wird, verrät  eine Infografik  zum Thema lokale Suchmaschinenoptimierung, die wir an dieser Stelle vorstellen möchten.

LOKALE SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG GEWINNT IMMER MEHR AN BEDEUTUNG

Für ein lokal auftretendes Unternehmen wird es immer wichtiger, sich mit Local SEO zu beschäftigen. Immerhin sollen mögliche Kunden auch den Weg zum Laden finden, und das geschieht heute in den meisten Fällen direkt über Google. Oft ist man vermutlich nicht der einzige lokale Anbieter in der Branche, somit führt kein Weg an entsprechendenOptimierungsmaßnahmen vorbei.

Die wichtigsten Informationen findet ihr aufbereitet in Form einer Infografik. Diese stammt von der Local-SEO-Agentur OptiLocal und listet die wichtigsten Tipps unterteilt in fünf Kategorien auf.

ON- UND OFF-SITE OPTIMIERUNG FÜR LOKALE UNTERNEHMEN

Neben den Aufgaben, die unbedingt erledigen werden sollten, hat sich OptiLocal auch die Mühe gemacht die No-Gos aufzulisten, die es zu vermeiden gilt. Außerdem finden sich verschiedene Hinweise auf der Infografik. Unserer Meinung nach, bietet diese einen guten Überblick über die wichtigsten Local-SEO-Maßnahmen.

Fragen zum Thema Lokale Suchmaschinenoptimierung?

Unsere SEO-Experten stehen euch jederzeit zur Verfügung!

19

Aug

Abstrafung für Linknetzwerke

Im März 2014 strafte Google das Berliner Unternehmen efamous, auf Grund der Unterhaltung eines Linknetzwerkes, ab. Dabei war zum ersten Mal ein solches Netzwerk aus Deutschland betroffen.

Wie Johannes Mehlem vom Google Search-Quality-Team auf Google+ nun verlauten lässt wurden weitere Maßnahmen gegen ein deutsches und ein europäisches Linknetzwerk ergriffen. Um welche Unternehmen es sich handelt wurde zwar offiziell nicht genannt, doch Gerüchten zu folge handelt es sich dabei um die Anbieter Teliad und Rankseller. Gestärkt wird diese Vermutung durch die Tatsache, dass diese nicht mehr in der Google Ergebnissuche zu finden sind. Laut OnlineMarketing.de soll Rankseller die Abstrafung des eigenen Webauftritts bestätigt haben und klargestellt, dass deren Kunden nicht von diesen Strafen betroffen sind.

Google sagt damit bezahlten Links den Kampf an. Sowohl Verkäufer als auch Käufer von Dienstleistungen solcher Linknetzwerke könnten in Zukunft von solchen Strafen betroffen sein.

Qualitativ hochwertiges Suchmaschinenmarketing braucht Zeit und sollte ordentlich geplant werden. Wir bieten eine kontinuierliche Suchmaschinenoptimierung zum fairen Preis inklusive einer ersten kostenlosen SEO-Analyse.

31

Mai

SEO – Optimierung Teil 4/5

Optimierung der Infrastruktur

In diesem Teil werden Möglichkeiten und Ansätze zur Optimierung der Infrastruktur behandelt. Es soll ein Überblick über die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten gegeben werden.

Datenverteilung auf Subdomains

Der Ladevorgang kann durch das Verteilen von Inhalten auf verschieden Domains beschleunigt werden. Auf diese Weise lässt sich die Limitierung der HTTP-Anfragen, die in allen gängigen Browsern zu finden ist umgehen.

Ein Beispiel wie dies realisiert werden könnte wäre das Verteilen von CSS, Bildern und JavaScript-Dateien auf verschieden Domains. Im Fall von www.splashpixel.de könnte das wie folgt aussehen.

http://img.splashpixel.de, Grafiken werden über diese Subdomain geladen.
http://js.splashpixel.de, JavaScript-Dateien werden über diese Subdomain geladen.
http://css.splashpixel.de, CSS-Dateien werden über diese Subdomain geladen.
Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass sich diese Vorgehen, nur bei sehr großen Webprojekten bemerkbar macht. Ein Vorteil den die Trennung der Inhalte mit sich bringt ist nämlich die Auslagerung von Inhalten bei Lastspitzen.

CONTENT DELIVERY NETWORKS (CDN)

Content Delivery Networks oder auch Content Distribution sind Netzwerke, die die Übertragungsgeschwindigkeit zum Benutzer erhöhen in dem Sie die Netzwerkstrecke verkürzen. Dies geschieht durch eine geschickte geografische Verteilung von Webservern. CDNS werden meistens von speziellen Anbietern wie beispielsweise Akamai zur Verfügung gestellt. Vereinfacht ausgedrückt werden CDN-Anbieter dafür bezahlt Inhalte des jeweiligen Anbieters auf Ihren Servern, benutzernah, bereitzustellen. Dies ist besonders für große Webprojekte sinnvoll deren Inhalte in verschiedenen Kontinenten zur Verfügung gestellt werden sollen oder die große Datenmengen schnell zur Verfügung stellen möchten.

26

Mai

SEO – Optimierung Teil 3/5

Reduzierung von HTTP-Anfragen

Im letzten Teil ging es u.a um die Reduzierung der HTTP-Anfragen. In diesem Teil wollen wir die verschiedenen Methoden betrachten und auf die jeweiligen Eigenschaften eingehen. Die Reihenfolge der Oprimierungen wurde frei gewählt, zum Schluss werden wir noch eine Top 5 Liste der besten Optimierungen für HTTP-Anfragen zusammenstellen.

PERFORMANCEGEWINN DURCH KOMBINIEREN/KOMPRIMIEREN

Das Kombinieren von Dateien wird häufig bei CSS- und JavaScript-Elementen angewendet. Für den Entwickler macht es Sinn, während der Entwicklung mehrere Dateien zu besitzen, um somit Modularität und Übersichtlichkeit zu wahren. Beim Laden der Webseite ist es jedoch nicht performant zahlreiche verschiedene Dateien zu laden und so die Anzahl der HTTP-Anfragen anschwellen zu lassen.

Bei der Kombination von JavaScript gibt es zwei verschiedene Ansätze. Der erste besteht darin, sich während der Entwicklung keine Gedanken zum Kombinieren der Daten zu machen und nur eine Referenz zu einer Skriptdatei anzugeben, welche bei jedem Aufruf der Seite geladen wird. Auf diese Art werden die JavaScript-Dateien zusammengefasst und in einer großen Datei zurückgeliefert. Dieser Ansatz wird auch als ad-hoc-Verfahren bezeichnet. Der zweite Ansatz besteht darin, die JavaScript Dateien bereits im Vorfeld zu kombinieren und als eine große Datei zur Verfügung zu stellen. Bei diesem zweiten Ansatz sind, sowohl die Belastung des Servers, als auch die Ladezeit niedriger als bei der ad-hoc-Variante.

Grafiken lassen sich ebenfalls, zu sogenannten Sprites zusammenfassen, wodurch die HTTP-Anfragen reduziert werden können. Bei dieser Technik werden verschiedene Bilder zu einem großen Bild zusammengefasst und dieses wird dann einmalig geladen und zur Verfügung gestellt. Mittels CSS Befehlen wird nur der Ausschnitt des Bildes gezeigt, der an der jeweiligen Stelle zu sehen sein soll. Es gibt verschiedene Wege Sprites zu erstellen, der performanteste ist mit Bildern im PNG-Format, deren enthaltene Elemente horizontal angeordnet sind. Durch diese Anordnung werden die Grafiken Algorithmus-bedingt kleiner.

PERFORMANCEGEWINN DURCH MINIMIEREN

Das Ziel der Minimierung ist es, die Dateigröße zu verringern, indem unnötige Informationen aus den Dateien entfernt werden. Darunter fallen beispielsweise nicht benötigte Leerzeichen, Tabulatoren, Zeilenumbrüche und Kommentare. Diese Dateien werden meistens als „minified“ bezeichnet. Bei der JavaScript-Bibliothek jQuery ist sehr schön zu erkennen, was eine solche Minimierung ausmachen kann. Die aktuelle Version 2.1.0 hat im Normalzustand eine Dateigröße von 240KB, nach der Minimierung beträgt die Größe nur noch 82KB. Es wird also durch die Minimierung 158KB pro HTTP-Anfrage eingespart. Sofern die minimierte Datei auch noch am Seitenende eingebunden ist, kann diese im Browser schneller verarbeitet werden. Ebenfalls bietet sich bei JavaScript eine Reduzierung der Variablen- und Methodennamen an.

Seit HTML4 können ebenfalls Einsparungen an den HTML-Tags vorgenommen werden. Die sogenannten „self closing“ Tags sind Tags die nicht explizit geschlossen werden müssen. Das spart Größe und kann die Performance um 5-20% verbessern. Das Weglassen von überflüssigen Attributen, wie beispielsweise nichtgenutzte IDs oder dem type=“text“ Attribut bei Eingabefeldern, birgt ebenfalls ein Einsparungspotential.

PERFORMANCEGEWINN DURCH AUSLAGERUNG

Der eigene Server kann durch das Auslagern von Schriftarten und JavaScript-Dateien entlastet werden. Vorweg muss gesagt werden, dass der größte Nachteil solcher Auslagerungen die Abhängigkeit der Seiten ist, von denen die Dateien dann bezogen werden. Google bietet beispielsweise alle seine Web-Fonts zur Onlineintegration an. Über den CSS-Befehl „@import url(http://fonts.googleapis.com/css?family=Revalia);“ wird die Schriftart direkt über den Google Server bezogen.
Ein weiterer Dienst in diesem Zusammenhang ist der Google Loader. Dieser Dienst ermöglicht das dynamische und schnelle Laden von einigen JavaScript-Frameworks, wie jQuery oder MooTools. Google übernimmt das Hosting der Anwendungen und verringert somit den Traffic auf dem Server. Um den Google Loader zu benutzen, bindet man an erster Stelle den Aufruf <script type=“text/javascript“ src=“/https://www.google.com/jsapi“></script> ein. Danach kann man die gewünschten Scripte wie im folgenden Beispiel zu sehen ist laden.

CACHING

Ein weiterer Ansatz HTTP-Anfragen zu verringern ist das Caching. Man versucht so viele Daten wie möglich im Cache zwischen zu speichern, sofern diese sich nicht ändern. In Webprojekten gibt es mehrere Stellen an denen man, mittels Caching, die Performance verbessern kann. Diese Stellen, welche wieder über verschiedene Techniken zum cachen verfügen, sind der Client, die Datenbank und die Anwendung selbst. Clientseitig gibt es viele Methoden die Performance zu steigern, vom Ausnutzen des Browser-Caches über das Verwenden von Cookies bis hin zu Web SQL und Indexed Databases. In diesem Abschnitt werden mit dem Anwendungscache und dem Web Storage zwei Methoden von aktuellen Browsern vorgestellt.

Der Web Storage wurde vom W3C-Konsortium entworfen und standardisiert. Er gibt an, wie Daten in einer Webanwendung, persistent auf der Clientseite, gespeichert werden. Im Gegensatz zu Cookies können die Dateien des Web Storage nur von clientseitigen Skripten geschrieben und gelesen werden. Der Vorteil ist, dass die Informationen nicht wie bei Cookies mit jeder HTTP-Anfrage zum Server gesendet werden. An dieser Stelle ist anzumerken, dass die Größe des Web Storage von Browser zu Browser unterschiedlich ausfällt und die enthaltenen Daten beim initialen Aufruf der Seite geladen werden, ob sie benötigt werden oder nicht. Entwickler müssen also darauf achten, den Web Storage wirklich nur als eine Art Cookie-Ersatz zu sehen und müssen dafür sorgen, dass nicht benötigte Dateien gelöscht werden.
Eine weitere Caching-Methode wird von HTML5 zur Verfügung gestellt. Der sogenannte Anwendungscache bietet die Möglichkeit, Ressourcen mittels einer serverseitig gesteuerten Konfigurationsdatei, in einen speziellen lokalen Cache zu legen. Diese Manifest-Datei regelt, welche Ressourcen in den Cache gelegt werden, welche nur online erreichbar sein sollen und enthält Fallback-Lösungen. Das besondere daran ist, dass die Ressourcen komplett im Offline-Modus zur Verfügung stehen. Das Laden der Ressourcen aus dem Anwendungscache entlastet den Server und sorgt für eine schnellere Antwortzeit. Manifest-Dateien lassen sich nachträglich ohne großen Aufwand einbinden. Hierzu muss lediglich der bestehende HTML-Tag mit dem Attribut manifest ergänzt werden. Diese Methode reduziert die Anzahl der HTTP-Anfragen, die durch Cookies verursacht werden und bietet sich zum Auslagern von größeren Dateien an. Ein Nachteil ist, dass diese Methode momentan nur von aktuellen Browsern unterstützt wird und clientseitig keine Daten gespeichert werden können.

JAVASCRIPT OPTIMIERUNG – DIE VARIABLEN

In JavaScript müssen Variablen nicht deklariert werden. Das Nichtdeklarieren hat aber zur Folge, dass die Variable als global gesetzt wird. Das bedeutet, dass der Interpreter die komplette Scope Chain abläuft, um die Variable zu finden. Als erstes iteriert der Interpreter über alle lokalen Variablen. Wird er nicht fündig, iteriert er über alle globalen Variablen. Das Weglassen des var-Schlüsselwortes führt zu erheblichen Performanceproblemen und sollte vermieden werden. Eine weitere Möglichkeit um Performancegewinne zu erzielen, ist es Werte in Variablen zu cachen um zu verhindern, dass der Interpreter wiederholt die gleiche Arbeit leisten muss. Ein Beispiel wäre hier die Länge eines Arrays zu cachen, damit diese nicht bei jedem Durchlauf der Schleife neu berechnet werden muss. In aktuellen Browsern wie Chrome und Firefox macht sich das Cachen der Array-Länge kaum bemerkbar, führt man stattdessen die optimierte Variante mit dem Internet Explorer aus, kann man eine Steigerung der Performance beobachten.

Performanceverluste treten in JavaScript immer dann auf, wenn eine Variable in der Scope Chain vom aktuellen Ausführungsort weit entfernt ist. In diesem Fall muss der Interpreter alle lokalen Variablen untersuchen, anschließend über die globalen Variablen iterieren und zusätzlich im globalen Namensraum eine temporäre Scope erzeugen. All dies passiert bei jedem Aufruf. Es bietet sich also an weitentfernte Variablen in lokalen Variablen zwischen zu speichern. Ein Beispiel hierfür ist jQuery. Wird jQuery in einer Funktion öfters verwendet, so kann man sich den Lauf entlang der Scope Chain sparen, indem man einen Alias verwendet, um es somit in dem aktuellen Scope zu platzieren.

OBJEKTE UND SCHLEIFEN

Schon bei der Erzeugung von Objekten kann man die Performance steigern, in dem man anstatt Konstruktoren, Literale benutzt. Die Objekte werden erstellt in dem man einen Objektliteral in den JavaScript-Code einbindet. Dies ist eine Liste von Werten die in geschweiften Klammern stehen und durch Kommas getrennt sind. Bei Arrays werden anstatt der geschweiften Klammern, eckige Klammern benutzt. Array- und Objektliterale werden meistens als Initialisierer bezeichnet, da sie im Vergleich zu echten Literalen, Teilausdrücke mit Eigenschafts- und Elementwerten enthalten und somit keine elementaren Ausdrücke sind.

Das Potential zur Steigerung bei Schleifen ist in JavaScript enorm. Eine Schleife die zahlreiche Aufgaben parallel abwickelt, kann nicht performant sein, denn in einer Schleife sollte so wenig wie möglich getan werden. In einem weiteren Schritt sollte die Länge des Arrays oder des Objektes immer gecached werden, damit die Länge nur ein einziges Mal ermittelt wird und nicht bei jeder Iteration neu berechnet werden muss. Ebenfalls sollte versucht werden, weitestgehend auf Funktionen zurückzugreifen, die in der ECMA-262-Spezifikation im Strict Mode definiert sind. Bei Zählschleifen bietet es sich an, sofern möglich, auf eine while-Schleife zu setzen, denn hier stecken sowohl der Zähler als auch die Bedingung im gleichen Konstruktor. Wie bereits beim Abschnitt der Variablen erwähnt, sollten diese außerhalb der Schleife deklariert werden.

ASYNCHRONE VERARBEITUNG

Kurze Ladezeiten, Benutzerfreundlichkeit und dynamische Inhalte zählen zu den Hauptkriterien der meisten modernen Webseiten. Um dies zu erreichen, ist eine asynchrone Verarbeitung notwendig. Asynchrone Verarbeitung bedeutet allgemein betrachtet die Entkopplung zweier Komponenten, die voneinander abhängig sind, im Sinne von blockierender Ausführung und Wartezeit. Der Webserver benutzt Threads, um mehrere Anfragen parallel abarbeiten zu können, ohne dabei andere Abfragen zu blockieren. Im Browser kommt die asynchrone Verarbeitung hauptsächlich mittels Ajax zustande, welches es erlaubt, Inhalte dynamisch zu laden. Das dynamische Laden von Inhalten bedeutet, dass die Webseite geladen ist und während der Benutzer damit arbeitet, können Ressourcen wie Texte, Bilder, CSS- und JavaScript Dateien nachgeladen werden. Besonders bei JavaScript kann durch asynchrones Laden eine Steigerung der Performance erreicht werden, denn das Blockieren des Ladevorgangs bezieht sich nur auf das <script= src“http://….“> Element im HTML-Markup.

22

Mai

SEO – Optimierung Teil 2/5

Performanceoptimierung auf der Clientseite

In diesem Teil werden unterschiedlichste Ansätze und Techniken behandelt, welche dazu beitragen das Webprojekt clientseitig zu optimieren. Zu Beginne wird das Einsparpotential bei Inhalten, wie Texten und Bildern, betrachtet. Im Anschluss daran geht es um die Reduzierung von HTTP-Anfragen.

Optimierung der Inhalte

Der Datenverkehr wächst von Jahr zu Jahr rasant. Einer Studie, der International Data Corporation (IDC) zufolge, verdoppelt sich der Datenverkehr des Internets alle zwei Jahre. Dies stellt nicht nur die Provider vor eine riesige Herausforderung, sondern auch die Betreiber von Webseiten und die Initiatoren von Webprojekten.

Ein Ansatz zur Performancesteigerung ist daher die Optimierung der Daten und Inhalte, die übertragen werden. Auf die Komprimierung der Inhalte wird im folgenden Abschnitt eingegangen, dieser Abschnitt widmet sich der gezielten Optimierung von Inhalten die auf Seiten dargestellt werden.

Struktur der Inhalte

Im ersten Schritt sollte eine optimierte Verzeichnisstruktur und Datenhaltung angestrebt werden, welche es erlaubt die Dateien strukturiert abzulegen. Dies verschafft dem Entwickler eine bessere Übersicht und ermöglicht den nachfolgenden Prozessen eine schnellere Abarbeitung. Im nächsten Schritt sollte geprüft werden, welche Daten von Bedeutung sind. Dies gilt sowohl für Inhalte, wie Bilder und Videos, als auch für CSS- und JavaScript-Dateien. Ein weiterer wichtiger Schritt, ist das Einbinden der Daten in der richtigen Reihenfolge. CSS-Dateien sollten ausschließlich im Head der Webseite eingebunden werden, damit sie direkt beim Rendern der Webseite zur Verfügung stehen.

Anders verhält es sich mit JavaScript-Dateien. Auf vielen Webseiten sieht man, dass komplette Sammlungen direkt im Head-Bereich eingetragen werden. Dies ist aber nicht ganz korrekt, denn JavaScript sollte am Ende der Datei eingebunden werden, bevor der Body geschlossen wird. Durch dieses Vorgehen wird der Rendering-Prozess beschleunigt.

Grafiken und Bilder

Eines der wichtigsten Merkmale einer Webseite sind Bilder und Grafiken. Diese dienen dazu gezielt Aufmerksamkeit zu erregen und ein freundliches Gesamtbild zu erschaffen. Sie sind auf heutigen Webseiten kaum noch wegzudenken. Bei Bildern bietet es sich grundsätzlich an, das richtige Format zu wählen und schon im Voraus die Größe festzulegen. Sollte die Größe des Bildes und die angegebenen Abmessungen unterschiedlich sein, so muss das Bild skaliert werden, was wiederum Ladezeit in Anspruch nimmt. Wird gar keine Größe angegeben, kann der Browser nicht den richtigen Anzeigeplatz reservieren und es kommt beim Laden der Seite kurzzeitig zu Fehlern in der Darstellung. Hat ein Bild keine Transparenzen und viele Farben, bietet sich das JPG-Format an. In allen anderen Fällen kann auf das PNG-Format zurückgegriffen werden.

Ebenfalls enthalten Bilder meist zusätzliche Metainformationen, beispielsweise Kommentare oder Anwendungsinformationen, oder zu große Farbpaletten, welche für den Gebrauch im Internet nicht relevant sind. Diese Informationen können gelöscht werden.

Reduzierung von HTTP-Anfragen

Moderne Webseiten setzten sich aus einer Vielzahl von Elementen zusammen. Neben verschiedenen CSS- und JavaScript-Dateien kommen auch Glyphicons, Spritesheets und Multimediadateien zum Einsatz. Diese ermöglichen es die Seite für die Benutzer interessant zu machen und ihnen etliche Interaktionsmöglichkeiten zu bieten. Wird die Webseite geladen, verursacht jedes der Elemente eine HTTP-Anfrage. Das bedeutet, dass eine neue Verbindung zwischen Client und Server aufgebaut wird. Man könnte nun vermuten, dass man aufgrund immer schneller werdenden Verbindungen, wie z.B. VDSL und LTE, die Anzahl der HTTP-Anfragen vernachlässigen könnte. Eine schnellere Verbindung erlaubt es zwar einzelne Dateien schneller herunterzuladen, jedoch können die heutigen Browser nur eine begrenzte Anzahl an parallelen Verbindungen öffnen. Hinzu kommt, dass viele Gebiete, sowohl innerhalb von Deutschland als auch weltweit, noch weit davon entfernt sind schnelles mobiles Internet zu erhalten. Riesige Webseiten mit langen Ladezeiten würden somit potentielle Benutzer abschrecken. Mehrere parallele Verbindungen belasten ebenfalls den Client, als auch den Server und durch die Übertragung mehrere HTTP-Header auch das Netzwerk. Wichtig ist, dass mehrere gleichzeitige Verbindungen nicht das Grundproblem einer langsam ladenden Webseite lösen, sondern dadurch nur eine unvorteilhafte Programmierung verdeckt wird.
Die Reduzierung der HTTP-Anfragen ist somit eines der wichtigsten Merkmale zur Reduzierung des Datenverkehrs und somit auch zur Steigerung der Performance. Die Reduzierung lässt sich durch das Komprimieren und das Minimieren von Daten realisieren. Darunter fallen das Kombinieren verschiedener Dateien, das Zusammenfassen von Bildern, sowie die Verwendung von CSS-Sprites oder Glyphicons.

19

Mai

SEO – Optimierung Teil 1/5

Einleitung Suchmaschinenoptimierung

Die Performance einer Webseite wirkt sich direkt auf deren Erfolg aus. Webseiten, die ihre Zugriffs- und Ladezeiten verbessern, spüren einen deutlichen Zuwachs an Besuchern. Tests der Suchmaschinen Google, Yahoo und Bing haben gezeigt, dass schon eine Verzögerung im Bereich von 400 Millisekunden, den Datenverkehr um 5-9 Prozent sinken lässt. Auch Amazon kam zu dem Schluss, dass eine langsamere Ladezeit von 100 Millisekunden einen Umsatzrückgang von 1% zur Folge hat.

Dass die Suchmaschinenoptimierung (SEO) alleine nicht mehr ausreicht, um Benutzer auf die Seite zu locken und einen hohen Pagerank zu erreichen, zeigen die Suchmaschinenbetreiber, die dem Punkt Performance eine immer größere Rolle in der Bewertung von Webseiten zuweisen.

Bei der Optimierung von Webprojekten denkt man vermutlich als erstes an aufwändige Backend-Optimierungen, wie beispielsweise das Anpassen von Datenbanken oder von PHP-Code oder gar an das Aufrüsten des Servers durch neue Hardware. Bei den meisten der heutigen Webseiten, steckt das meiste Potential allerdings in den Frontend-Optimierungen, denn 80% der Zeit, die ein Nutzer auf das Laden einer Webseite wartet, sind auf das Frontend zurückzuführen. Diese Optimierungen können meistens sehr schnell und einfach durchgeführt werden.

ANSÄTZE FÜR PERFORMANCEOPTIMIERUNG IN WEBPROJEKTEN

Um Webprojekte zu optimieren gibt es verschiedene Ansätze, Verhaltensregeln und Techniken, die eingesetzt werden können. In den folgenden Teilen wird auf die wichtigsten Möglichkeiten und grundlegende Konzepte eingegangen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Frontendoptimierungen und den dort verwendeten Techniken wie JavaScript, CSS, Caching und HTML. Serverseitig werden die wichtigsten Methoden und Module erklärt, um den Webserver nach gängigen Standards zu optimieren.

MESSUNG UND ANALYSE DER PERFORMANCE

Performancetests dienen in der Analysephase dazu einzelne Anwendungsbausteine zu testen. Da das Optimieren eines einzelnen Bausteins auch negative Auswirkungen auf die Gesamtperformance haben kann, gilt es die Optimierungen laufend zu überwachen. Bevor Strategien und Ansätze zur Optimierung durchgeführt werden können, sollte der Ist-Zustand der Webseite analysiert werden. Hierzu sollten Programmdurchläufe ausgeführt werden, und die Ausführungszeit sowie der Ressourcenverbrauch analysiert werden. Oberflächliche Tests gehen dabei lediglich auf den eigentlichen Ressourcenverbrauch und die Ausführungszeit ein, während detaillierte Tests einzelne Komponenten betrachten und Informationen über den Ressourcenverbrauch einzelner Bereiche liefern.

Für die Analyse von Webseiten gibt es eine Unmenge an Programmen und Diensten. Einen schnellen Überblick über die zu optimierenden Bereiche liefern Online-Dienste wie beispielsweise Pagespeed von Google. Schaut man sich die Ergebnisse dieser Dienste an, so erkennt man, dass in verschiedenen Bereichen Mängel vorhanden sein können, deren Behebung zu einer Verbesserung der Performance führen würde. Die Verbesserungen und die zugehörigen Maßnahmen sind nach Prioritäten geordnet und weisen das mögliche Sparpotential auf.

Die Analyseseiten www.webpagetest.org und www.loads.in gehen einen Schritt weiter und erlauben es, eine Webseite mit der Auswahl eines bestimmten Browsers und Standortes auf Performance zu untersuchen. Dies hat den Vorteil, dass man gezielter auf seine Besucher und deren Herkunft reagieren kann. Die Maßnahmen, die es zu ergreifen gilt, waren in den meisten Testfällen dieselben. Die Übersichtlichkeit und der Detailgrad der Auswertungen sind jedoch enorm. Systemoptimierungen sollten erst dann durchgeführt werden, wenn Schwachstellen und Flaschenhälse bekannt sind. Es gilt also ein blindes oder frühzeitiges Optimieren zu verhindern. Neben den bereits erwähnten Tools zur Performancemessung besteht auch die Möglichkeit diese durch Lasttests zu ermitteln, welche zugleich auch die Stabilität des Systems bei hoher Last untersuchen.