Content Rezepte

Wie bereite ich meinen Content für die jeweiligen Social-Media-Kanäle auf

Bei Social-Media-Beiträgen verhält es sich wie mit einem Kuchenrezept. Nur mit den richtigen Zutaten/Inhalten schafft man es seine Gäste (die Gäste auf der jeweiligen Plattform) zu überzeugen.

Instagram:

Die Stärke von Instagram liegt in der Visualisierung. Es geht also darum die richtigen Bilder mit der passenden Bildunterschrift und einem geeigneten Hashtag zu posten. Auch hierbei ist es wichtig seine Persona zu kennen und diese direkt anzusprechen. Mit einer Buyer-Persona vor Augen gestaltest du die Inhalte nicht einfach, sondern du gestaltest sie für jemanden. Außerdem kann man sich abschließend die Frage stellen: „Was kann ich tun, damit Persona xy den Content noch besser findet?“

Es dreht sich also alles um die Optik, das heißt jedes Unternehmen kann Lifestyle-Inhalte kreieren und zum Beispiel den Mitarbeiter vorstellen, die Kaffeetasse in Szene setzen oder ähnliches verbildlichen. Wichtig ist nur auch hier, sich selbst als Marke treu zu bleiben. Ein einheitlicher Look der Bilder, sowohl durch Filter, als auch durch Rahmen verspricht einen Wiedererkennungswert und verhilft dem Follower nicht „über euch“ hinweg zu scrollen.

Instagram ist immer noch eine „mobile-first“-Plattform, deswegen muss darauf geachtet werden, wie das Foto auf einem kleinen Bildschirm aussieht.

Eine einheitliche Sprache und der Stil von Bildunterschriften gelten als optische Elemente, genauso auch die Hashtags. Dabei ist es Ziel ein Hashtag zu kreieren, der die Marke verkörpert und zusätzlich Follower dazu anspornt, Fotos zu teilen, die diesem Hashtag entsprechen.

Wettbewerbe bieten sich hervorragend auf Instagram an: dadurch werden Fotos geteilt, mit Nennungen von Freunden oder Hashtags versehen.

Facebook:

Auf Facebook ist es wichtig sich kurz zu halten, 20 bis maximal 50 Wörter in der Beschreibung müssen vollkommen ausreichen.

Ein Tipp hierbei ist es, Emojis einzusetzen, diese helfen Emotionen auszulösen und ersetzen außerdem viele Wörter.

Was auf Facebook immer gut ankommt und auch bei den Followern funktioniert, sind die „Content-Kostproben“, das heißt es werden zum Beispiel Blogposts mit knackigen Leseproben angeteasert und das wiederum verführt dann zum Weiterlesen.

Auf Facebook funktionieren verschiedene Medienformate, z.B. Bilder, Video-Content, Blog-Links und GIF´s. Die automatisch von Facebook generierten Vorschaubilder aus Links sollten mit eigenen Visuals bestückt werden, um einen ansprechenderen Post zu schaffen. Das Feature des Facebook- Live-Videos eröffnet außerdem auch neue visuelle Möglichkeiten Content zu vermitteln.

LinkedIn:

LinkedIn eignet sich mehr als gut für die Erweiterung der eigenen Website. Brauchbarer Content und spannende Statusaktualisierungen sprechen eine weitere Gruppe von Interessierten an. Man sollte sich hierbei die Fragen stellen:

  • Ist mein Post beleidigend oder nervig
  • Poste ich zu viel oder zu wenig?
  • Passen die Beiträge zu meinem Netzwerk
  • Bietet der Beitrag einen Mehrwert für mein Netzwerk?

Klar ist, dass der Content den Leser ansprechen muss. Die Beiträge müssen nicht ausschließlich wissenschaftlich sein – manchmal ist es auch hilfreich den Leser zum Lachen zu bringen. Die Karriere und das geschäftliche Umfeld stehen allerdings im Vordergrund.

Falls Daten gepostet werden, dann müssen diese auch beeindrucken. Grundsätzlich gilt: kurz und bündig; Videos und Bilder lockern auf. Dabei kann der Content in verschiedenen Arten aufbereitet werden, das ermöglicht Postings als Beitragsform, Jobanzeigen, Firmennachrichten und hohes Branchen-Know-how. Hierbei wird durch einen Algorithmus geprüft, wie relevant und sinnvoll der Beitrag für das Netzwerk ist.

Auf LinkedIn ist die zielgerichtete Interaktion mit Followern eine der höchsten Prioritäten, was durch den Content einfach umzusetzen ist. Wichtig ist, auf die Qualität seiner Kontakte zu achten. Des Weiteren eröffnen sich dadurch auch die Interaktion und das Vernetzen in LinkedIn-Gruppen, denn interessante Kontakte generieren Follower. Teile Inhalte und deine Inhalte werden auch geteilt.

Die Unternehmensseite muss auch wieder mit Markenpersönlichkeit gestaltet werden: Banner in Firmenfarben bzw. mit dem Firmenlogo eignen sich sowie weitere Links zu anderen Seiten, wie der Website oder Blogs müssen eingefügt werden, um das Ganze abzurunden.

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