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Sep

HTTPS: Das Schloss in der Adresszeile

HTTPS: Browser warnen Nutzer vor Seiten ohne Verschlüsselung

Wichtige Browser, wie Google Chrome, Mozilla Firefox oder Microsoft Edge sprechen eine Warnung aus.

HTTPS gilt als Qualitätsmerkmal

Das Hypertext Transfer Protocol, kurz HTTP, wird genutzt, um Websites vom Server in deinen Webbrowser zu laden. Das Hypertext Transfer Protocol Secure, kurz HTTPS, hat die gleiche Aufgabe, tut dies jedoch verschlüsselt über eine SSL-Verbindung und kann somit eine abhörsichere Verbindung zwischen dem Betreiber der Website und deinem Browser herstellen.

Die Identität einer Seite wird bestätigt und durch ein entsprechendes Zertifikat ausgewiesen. Bisher laufen zum Beispiel Online Banking, Zahlungs- oder Buchungsformulare über https, da diese die Eingabe sensibler Daten erfordert.

HTTPS gilt also als Qualitätsmerkmal einer Seite.

Um Nutzern die Möglichkeit zu geben, sicher im Web zu browsen, signalisiert Chrome mit einem Vorhängeschloss in der Adresszeile, ob diese „privat“ und sicher ist.

Die Verwendung lohnt sich nicht nur bei neuen Websites, sondern auch bei Bestehenden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch, dass SSL-Webseiten in den Suchergebnissen bevorzugt behandelt werden.

Dabei ist das Umstellen einer Website von http auf https problemlos möglich. Damit dies auch so abläuft und sich nicht negativ auf die Position der Suchergebnisse deiner Website auswirkt, sind folgende Schritte zu beachten:

  • Korrekte Weiterleitung der http-Seite auf die https-Seite
  • Google, Bing, Yandex, Baidu Webmaster Tools umstellen
  • Google AdWords und Bing Ads anpassen
  • Webstatistik Tools wie Google Analytics umstellen
  • Google Merchants umstellen
  • Externe und interne Verlinkungen (in den Texten) anpassen
  • XML Sitemap aktualisieren